Patenschaften

Seit 2005 unterstützt Caritas Liechtenstein diverse Kinderpatenschaften einheimischer Entwicklungsfachkräfte.

Schenken Sie Zukunft in Äthiopien, Nicaragua, Peru und Rumänien

Seit drei Jahren vermittelt Caritas Liechtenstein Kinderpatenschaften in drei liechtensteinischen Projekten - in Peru, Nicaragua und Rumänien. Ausserdem unterstützen wir ein Projekt der Caritas Vorarlberg - ein Projekt in Äthiopien.

Kinderpatenschaften sind bei vielen Menschen beliebt, bilden sie doch so etwas wie eine sichere „Investition“ in die Zukunft und kommen Menschen zugute, welche ihr Leben noch vor sich haben. Dabei wird von vielen Organisationen eine „persönliche“ Patenschaft garantiert, wo sich die unterstützten Kinder mit Zeichnungen und Briefen für ihre Zuwendungen bedanken. Die Caritas geht hier bewusst einen anderen Weg: Der monatliche Zustupf kommt einer Organisation zugute (Verein Sr. Rebecca, Verein Lichtblick…), welche aus dem Topf der erhaltenen Spendengelder die Aufwändungen für alle betreuten Kinder bestreitet.
Damit ist einerseits eine ausgeglichene Verteilung der Zuwendungen an alle anvertrauten Kinder gewährleistet, andererseits wird das „Schicksal“ des armen Südens nicht mit einem persönlich betreuten Kind aufgewogen.

Ein kleines Wunder bewirken

Egal ob Waisenkinder, Straßenkinder, HIV-positive Kinder, missbrauchte Kinder, behinderte Kinder. Sie alle haben etwas gemeinsam: Diese kleinen Geschöpfe haben das Kind-Sein fast schon vergessen. Das Leben ist ihnen vieles schuldig geblieben.

Unvorstellbar, aber in den Entwicklungsländern sind ein Drittel aller Kinder unter fünf Jahren unterernährt. 12 Millionen Kinder sterben pro Jahr an vermeidbaren Krankheiten. Etwa 4,3 Millionen Kinder sind bereits an Aids gestorben, 90% davon in Entwicklungsländern. Etwa 13 Millionen Kinder haben ihre Mutter oder beide Eltern durch Aids verloren.

Kinder sind unschuldige Opfer, schon deshalb haben sie ein Recht auf ein menschenwürdiges Dasein. Sie brauchen Hilfe!

Wie funktioniert eine Patenschaft der Caritas?

Wer sich entschließen kann, eine Kinderpatenschaft zu übernehmen, sichert regelmässige und langfristige Unterstützung für Kinder in Not. Die Patin oder der Pate übernimmt symbolisch den monatlichen Unterhalt eines Kindes in einem von Ihnen ausgesuchten Projekt. Einmal im Jahr erhält der Spender einen Rechenschaftsbericht. Eine vertragliche Verpflichtung wird nicht eingegangen und Zahlungen können jederzeit einstellt werden.

Nicaragua: Behinderung ist keine Krankheit

In Nicaragua unterhalten seit 1991 amerikanische Ordensschwestern eine Schule für Kinder mit Lernschwierigkeiten. Mit speziellen Programmen werden sie gefördert, damit sie teilweise wieder in die öffentliche Primarschule integriert werden können.

Taube, stumme oder geistig behinderte Kinder werden nach dem schulischen Bildungsteil auf ihre Selbständigkeit vorbereitet. Behinderte Menschen werden in Nicaragua als minderwertig angesehen. Dank des Bildungswerkes der Schwestern können sie nun gefördert werden, damit sie nicht ein Leben lang ausgenutzt und ausgesperrt werden. Gerade jetzt, wo sich die Schule gezwungen sieht, ein Schulgeld zu erheben, geraten die stark Behinderten noch stärker ins Abseits. Mit Ihrem monatlichen Beitrag von Fr. 30.- ermöglichen Sie auch solchen Kindern weiterhin Ausbildung und Integration. Das Projekt wird vom Verein „Lichtblick“ getragen und vom LED unterstützt.

Peru – Ausbildung und warme Mahlzeit

Seit vielen Jahren lebt und arbeitet die Balznerin Sr. Rebecca Frick in Moro, Peru. Sie hat eine Vielzahl von Projekten in Angriff genommen mit dem Ziel, dass sich die mausarme Bevölkerung besser selber helfen kann.
So wurde eine Strasse in abgelegene Dörfer erstellt, eine Ausbildungsstätte für Landwirte errichtet und viele Kleinbetriebe gefördert.
Ein Herzensanliegen ist Sr. Rebecca die Ausbildung der Jugendlichen. So betreibt sie ein Internat und bietet jungen Menschen aus armen Verhältnissen ein Zuhause.

Die Kosten für Schule und Logis übersteigen aber meist das Budget der kinderreichen Familien. Mit einem monatlichen Betrag von Fr. 25.- ermöglichen Sie einem Kind eine gute Verpflegung und eine schulische Grundausbildung.

Äthiopien – Wege aus den Slums

Die Menschen in Äthiopien gehören zweifellos zu den Ärmsten der Armen. In den Slums fristen sie ein für uns nicht nachvollziehbares, menschenunwürdiges Dasein. Jeder Tag bedeutet aufs Neue einen harten Kampf ums Überleben.

Nur jedes vierte Kind in Äthiopien kann eine Schule besuchen. Eine allgemeine Schulpflicht besteht nicht. Dabei eröffnet gerade Bildung Chancen auf ein besseres Leben. Viele Familien können es sich aber nicht leisten, alle ihre Kinder in die Schule zu schicken. Schulgeld und Schulmaterialien sind für die Eltern einfach nicht zu bezahlen.
Spenden Sie Zukunft! Mit nur CHF 20.- monatlich übernehmen Sie das Schulgeld für ein Kind und finanzieren die Kosten für die Schule und Lehrpersonen mit. Damit ermöglichen Sie einem Kind, dem Leben in den Slums zu entkommen.

Rumänien – ein Zuhause für Strassenkinder

Eine Gruppe von Maristenbrüdern und eine Sozialarbeiterin kümmern sich seit Jahren intensiv um ehemalige Strassenkinder am Rande von Bukarest. Die Sozialwaisen erhalten ein Dach über dem Kopf und eine Ausbildung, welche es ihnen erlaubt, später ins Erwerbsleben einzusteigen. Mit dem LED und der Caritas unterstützen Sie ein Projekt, welches sicherstellen möchte, dass sich den Bedürftigsten und Schwächsten unserer Gesellschaft eine hoffnungsvolle Zukunft eröffnet. Auch die ärmsten Kinder der Umgebung erhalten eine warme Mahlzeit und eine Tagesbetreuung. Es sind dies vor allem Roma. Die Kinder haben einen geregelten Tagesablauf.
Mit CHF 40.- monatlich finanzieren Sie für ein Strassenkind ein Zuhause mit Liebe, Geborgenheit und Hoffnung.

  • Ein Zuhause für Strassenkinder in Rumänien
    Monatlicher Beitrag SFr. 40.-
  • Schulbildung für Kinder in Awassa, Aethiopien
    Monatlicher Beitrag SFr. 20.-
  • Schulbildung für Kinder in Peru
    Monatlicher Beitrag SFr 25.-
  • Schule für Behinderte und Nichtbehinderte
    Kinder in Nicaragua SFr 30.-

Sie Intressieren sich für eine Patenschaft? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.